2. SEP. BIS 2. OKT. 2014

Meike Fischer

Panta Rhei

Meike Fischer, Frankfurt

In der fotografischen Langzeitdokumentation über Frankfurt im Wandel untersucht Meike Fischer die Gentrifizierung in Frankfurt, und dokumentiert die Entstehung neuer Quartiere und Bürokomplexe, die Umstrukturierung und das damit einhergehende Verschwinden funktionierender Stadtviertel „für Alle“.

Frankfurt am Main wächst und befindet sich im städtebaulichen Wandel. Bis zum Jahr 2014 sollen 50 neue Bauprojekte abgeschlossen werden. Es entstehen zurzeit sowohl neue repräsentative (und hochpreisige) Wohngebiete als auch Bürokomplexe, geplant sind zudem „Aufwertungsmaßnahmen“ gewachsener Viertel.

Wer heute durch Frankfurt läuft oder fährt, wähnt sich in einer nicht enden wollenden Baustelle, die sich in alle Richtungen ausdehnt. Neue Wohnviertel, Bürogebäude und Hochhäuser entstehen, innerstädtische Brachen werden erschlossen, alte Gebäude überall in der Stadt abgerissen um Platz zu machen für die Moderne. Die Gentrifizierung hat längst Einzug gehalten und damit eine ästhetische Neuausrichtung großer Teile des städtischen Raumes begonnen. Die Stadt befindet sich im Begriff, ihr Gesicht komplett zu verändern. Vieles wird saniert, modernisiert und für die Zukunft aufgerüstet.

Das neue Hochhaus der EZB beispielsweise wird für soziale Strukturveränderungen und die ästhetische Neukonstellation eines ganzen Viertels sorgen.

Im Rahmen des Fotoprojekts beleuchtet Meike Fischer das Thema Stadterneuerung und Gentrifizierung am Beispiel Frankfurt am Main. Dabei geht es auch um die Untersuchung unterschiedlicher Stadträume und ästhetischer Strategien in Stadtplanungskonzepten: Innenstadt/Fußgängerzone / Büroviertel / Peripherie/Stadtrand / gewachsene Viertel und neue Wohngebiete / Stadtraum und Utopie.