Heussenstamm-Galerie
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Auszug aus der

Satzung für die Heussenstamm-Stiftung

Fassung gem. Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 11.11.2010, § 9022

Präambel

Die Heussenstamm-Stiftung ist von dem Frankfurter Bürgermeister Dr. Carl Jakob Moritz Heussenstamm begründet worden, der in seinem Testament vom 12. Dezember 1912 der Stadt Frankfurt am Main 150.000,00 Mk. zur Erinnerung an die seit mehreren Jahrhunderten ansässige Familie Heussenstamm vermacht hat. In die Stiftung wurden eingegliedert:
1935: Das Frankfurter Hilfswerk des Oberbürgermeisters.

Und die jüdischen Stiftungen:
1939: Die Heimarbeiter-Stiftung
1941: Die Peter-Wilhelm-Miller-Stiftung
1949: Die Dr.-med.-Ernst-Asch-Stiftung, in der auch die Wilhelm- und Mary-Hill-Stiftung enthalten ist.

§ 1

Die Heussenstamm-Stiftung ist eine von der Stadt Frankfurt am Main verwaltete unselbständige Stiftung. Sie verfolgt ausschließlich und unmittelbar mildtätige und gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung 1977. Zweck der Stiftung ist die Unterstützung von bedürftigen Personen (Frankfurter Bürger) im Sinne des § 53 der Abgabenordnung und die Förderung von Künstlern und geistigen Arbeitern.
Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch die Gewährung von Unterstützungen an bedürftige Frankfurter Bürger und durch die Gewährung von Beihilfen und sonstigen Hilfsmaßnahmen zur Ausbildung und Förderung würdiger Künstler und geistiger Arbeiter, die nach ihrer Anlage, ihrer Begabung oder ihrem sonstigen Wirken besondere Förderung zum Wohl der Allgemeinheit verdienen und aus eigenen Mitteln die Kosten nicht aufbringen können.

§ 5

Die Stiftung wird von einem Stiftungsvorstand verwaltet, der aus folgenden Mitgliedern besteht:

ein vom Magistrat zu berufenes Magistratsmitglied als Vorsitzende/r,

ein vom Magistrat zu wählendes geschäftsführendes Vorstandsmitglied, zugleich als Vertreter/in des/der Vorsitzenden,

der/die jeweilige Dezernent/in für Soziales und Jugend,

bis zu sechs weitere vom Magistrat zu wählende Frankfurter Bürger/innen (von denen eine/r auf Vorschlag der Jüdischen Gemeinde zu wählen ist), und zwar bis auf Widerruf,

gegebenenfalls bis zu drei weitere vom Stiftungsvorstand zu wählende Frankfurter Bürger/innen und zwar bis auf Widerruf,

ein/e gegebenenfalls vom Stiftungsvorstand zu wählende/r Ehrenvorsitzende/r der/die im Vorstand stimmberechtigt ist.

Die Verwaltung und Anlage des gesamten Stiftungsvermögens obliegt der Stadtkämmerei.
Die Mitglieder des Vorstandes nehmen ihr Amt ehrenamtlich wahr. Sie haben Anspruch auf Ersatz ihrer angemessenen Auslagen und Aufwendungen.